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"Freimaurer in 60 Minuten": Einsteigerbuch mit Empfehlung der Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland
Über Freimaurerei ist schon viel geschrieben worden! Lassen wir mal unterhaltsame Verschwörungstheorien außen vor, bleiben trockene Geschichtsschilderungen. Als Ziele der Logen stets genannt: Selbstveredelung und Humanität. Aber geht es wirklich darum? Nein! Denn wenn Selbstveredelung und Humanität Selbstzweck der Freimaurerei wären, dann wären Brüder genauso gut im Rotary Club oder bei den Lions aufgehoben!
Damit sich niemand in die Logen verirrt, der dort "nichts zu suchen" hat, klärt das gerade im renommierten Münchner Thiele Verlag erschienene Kurzwissen-Buch "Freimaurer in 60 Minuten" endlich darüber auf, worum es der alten Bruderschaft tatsächlich geht: Unsterblichkeit ist das Ziel, Selbstveredelung nur der Weg und Humanität eine logische Konsequenz. Und das freimaurerische Ritual, also das Jahrhunderte alte Brauchtum mit seinen Jahrtausende alten Einflüssen, bietet die Werkzeuge, um an sich zu arbeiten und dem genannten Ziel näher zu kommen.
Und weil Freimaurer wissen, dass sich die Faszination der Freimaurerei eigentlich nicht vermitteln, sondern nur erleben lässt, ist das Werk auch keine knochentrockene Infosammlung. Stattdessen bekommt der Leser einen unterhaltsamen Erlebnisbericht aus der Perspektive eines Journalisten und Freimaurers - These: Freimaurerei ist das erfolgreichste Persönlichkeitstraining der Weltgeschichte, wovon die lange Liste berühmter Logenbrüder zeugt!
Das kurzweilige aber dennoch tiefgründige Buch von Ordensbruder Philip Militz klärt darüber auf, was die prominenten Mitglieder der Bruderschaft dazu inspiriert hat, über sich selbst hinauszuwachsen und die Welt nachhaltig zu prägen. Und es empfiehlt dem Leser ungewöhnlich "unfreimaurerisch", weil betont "marktschreierisch", sinngemäß: „Werfen Sie Ihr Geld nicht für teure Persönlichkeitsseminare selbsternannter Motivationsgurus zum Fenster raus, sondern setzen Sie lieber auf den Marktführer: Denn in einer Loge bekommen Sie fast umsonst, was Ihnen nachhaltigere Erfolge bei der Arbeit an sich selbst beschert!" Ganz egal, ob Sie sich das Rauchen abgewöhnen oder 'einfach nur' ein besserer Mensch werden wollen.
Infos zum Buch und Bestellmöglichkeit unter:
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Bundespräsident empfängt VGL-Großmeister:
Klares Bekenntnis zur Freimaurerei
01/2009[pam]„Die Freimaurerei hat einen festen Platz in unserer freiheitlichen Gesellschaft.“ Mit diesem klaren Bekenntnis zur Freimaurerei fasste Bundespräsident Horst Köhler sein persönliches Gespräch mit den deutschen Großmeistern zusammen.
Auf Schloss Bellevue hatte das deutsche Staatsoberhaupt mit den Repräsentanten der regulären deutschen Freimaurerei über die Stellung der Bruderschaft in der Gesellschaft, die Ansprache der Jugend und die internationalen Beziehungen der Vereinigten Großlogen von Deutschland (VGL) diskutiert – auf eine sehr „menschliche und wertschätzende“ Art und Weise, fasste VGL-Großmeister und Ordensbruder Dr. Klaus-M. Kott das Gespräch zusammen. Kott, auf dessen Initiative das Treffen zustande gekommen war, sieht sich darin bestätigt, dass die Freimaurerei in Deutschland „wieder als positiver gesellschaftlicher Faktor“ wahrgenommen wird. Horst Köhler habe sich besonders dafür interessiert, wie vor allem junge Menschen für die individuellen und gesellschaftlichen Werte und Ziele der Bruderschaft gewonnen werden können.
Dr. Joachim Strassner, Landesgroßmeister der Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland/Freimaurerorden (GLLFvD) hob zudem hervor, dass die Brüder neben der geistigen Arbeit an sich selbst auch ihre Verantwortung für Andere in der Gesellschaft wahrnehmen würden. Als Beispiel nannte er stellvertretend für die vielen karitativen Projekte der Brüder aller Großlogen die „Zinnendorf-Stiftung“, die u. a. eine Einrichtung für mehrfach schwerstbehinderte Menschen betreibt.
Wie groß das Interesse Köhlers an der Freimaurerei tatsächlich war, zeigte auch der Blick auf die Uhr: Das zunächst nur für eine halbe Stunde geplante Gespräch endete letztlich erst nach einer Stunde bzw. nach erneutem drängenden Hinweis seiner Mitarbeiterin - mit den besten Wünschen für die deutsche Freimaurerei.